
Grundlage der psychoanalytischen Gruppentherapie sind die auf der Psychoanalyse aufbauenden Theorien ihrer Gründer S. H. Foulkes und Wilfred Bion.
Der Fokus der Gruppentherapie liegt in der Betrachtung des Individuums in seiner sozialen Gruppe: Jeder Mensch wird in eine Familie bzw. soziale Gruppe geboren und lernt dort, wie die einzelnen Mitglieder miteinander interagieren. Hieraus werden Überzeugungen darüber gebildet, wie menschliche Beziehungen funktionieren und welche Rolle man selbst in Gruppen übernimmt. Diese Überzeugungen sind teilweise unbewusst und werden als selbstverständlich angenommen.
Analog zur psychoanalytischen Einzeltherapie können Sie im Behandlungsprozess der psychoanalytischen Gruppentherapie frühere unbewusste Konflikte und Beziehungsstrukturen wiedererleben und in einer positiven, Halt gebenden Gruppe neu bewerten.
Durch die regelmäßige Teilnahme an der Gruppe und durch den ehrlichen und offenen Austausch aller Mitglieder miteinander können Sie erleben, wie es ist, gesehen und von der Gruppe gehalten zu werden. Unbewusste Überzeugungen werden Ihnen bewusst, Sie können sich diesen stellen und sie in der Gruppe selbst direkt korrigieren. Dies macht den großen Vorteil der analytischen Gruppentherapie aus.
Das Ergebnis ist eine nachhaltige Reduzierung von Symptomen sowie eine Stabilisierung des Selbstwertgefühls, der Selbstwahrnehmung und der seelischen Lebendigkeit.
Ihr Weg zur mir
Psychoanalytische Therapie als Einzeltherapie